& Ohetaler Verlag
Meine Heimat - do schau her!

"Do schau her!" Band 8
Die schönsten Ausflugsziele von Straubing bis Furth im Wald
Kultur-Reiseführer
Softcover mit Spiralbindung, 21 x 15 cm, 88 Seiten, 85 Farbfotos,
ISBN: 978-3-941457-55-3, Preis: Euro 11,95, Ohetaler Verlag
Inhalt: Die Rundtour führt vom historischen Marktplatz in Straubing, über Sankt Englmar, Viechtach, Furth im Wald, Bad Kötzting nach Cham. Jeder Ort wird ausführlich beschrieben, von der Historie her und was es heute dort zu sehen gibt. Eine Landkarte mit der eingezeichneten Tour rundet den Kulturreiseführer ab.
So kann die hügelige und kurvenreiche Strecke mit Bus, Auto oder Motorrad nachgefahren werden.
Der Besucher wird zu Burgen und Schlössern, barocken Kirchen und Kapellen, Glaskünstlern, romantischen Seen und interessanten Sehenswürdigkeiten geführt.
Der Kulturreiseführer "Do schau her!" zeigt ein abwechslungsreiches Angebot auf. Das Buch ist Wegweiser und Ideengeber zugleich! Hier eine kleine Kostprobe:
30 Ortschaften - Städte, Dörfer, Weiler - werden vorgestellt, wie zum Beispiel Schönau:
Nicht umsonst trägt der Ort den Namen Schönau, denn er liegt sehr schön über dem Regental und ist besonders zur Sommerszeit, wenn die Blumen in den Bauerngärten blühen, hübsch anzusehen. Dies trug mit dazu bei, dass das Dorf beim 22. Bundeswettbewerb 2007 „Unser Dorf hat Zukunft“ mit der Goldmedaille gewürdigt wurde. Weitere entscheidende Faktoren waren die intakte Dorfgemeinschaft und das „Felsengrab Jesu“ neben der Wallfahrtskirche „Zum heiligen Blut“.
Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten
Wallfahrtskirche „Zum heiligen Blut“
Von Konrad dem Nußberger gestiftet und 1351 erstmals urkundlich erwähnt, zeugt die Festungsmauer mit Schießscharten um den Friedhof von der spätmittelalterlichen Entstehung des Gotteshauses. Diverse Sagen ranken sich darum, wie eine Blutreliquie an diesen Ort kam und sich für den Namen „Zum heiligen Blut“ verantwortlich zeigt. Allerdings ist diese Reliquie ebenso mysteriös verloren gegangen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kapelle durch verschiedene Anbauten vergrößert und präsentiert sich heute überwiegend als Barock-Kirche, die früher viele Pilger aus der Umgebung anlockte. Die Innenausstattung zeigt schöne Stücke aus sechs Jahrhunderten. Zum Teil wurden diese von Einheimischen gestiftet, wie Votivtafeln oder die beiden bunten Glasfenster „Herz-Jesu“ und „Herz-Maria“ (1900). Über dem Orgelgehäuse zeigt das Fresko ein seltenes Motiv – die Geburt Mariens.
Mit den Glocken hatte die Kirche nicht so viel Glück, denn 1918 mussten zwei davon und 1942 drei weitere zu Kriegszwecken abgeliefert werden. Nur das Sterbeglöckchen durfte bleiben. Inzwischen rufen wieder drei große Glocken zum Gebet.
Felsengrab
Dem Ruhestandspfarrer Joseph Hanus ist das Felsengrab zu verdanken. Er spornte die Dorfbewohner zum Bau dieses Projektes an. So entstand 2005 nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ein maßgerechter Nachbau der Grabkammer, die Joseph von Arimathäa für den Leichnam Jesu freigab.
Tipps
Der Dorfwirt Piller, neben der Kirche, ist für sein leckeres Schwarzgeräuchertes bekannt.

Sie lernen zahlreiche historische Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Galerien und Museen kennen, wie das Zündholzmuseum.

Besonderheiten werden näher beleuchtet, wie das Rautenwappen, der Baierweg, der Gläserne Steig, die Glasstraße, der Ostbayerische Jakobsweg und die Totenbretter.

Besondere Menschen werden vorgestellt, wie der Waldschmidt, der Räuber Heigl und der Künstler Rudolf Schmid.
